Altes Wissen in einer neuen Zeit

Das Räuchern von Harzen, getrockneten Pflanzen, Blüten, Samen, Blättern und Wurzeln ist eine alte Tradition die von allen Völkern praktiziert wurde.
Auch in unserer Kultur wurde regelmäßig geräuchert. Traditionell zu den Jahreskreisfesten, aber auch zum Schutz vor Naturgewalten, Unwettern, Blitz, Donner und zur Begleitung von Gebeten und Meditationen.
Über das Jahr verteilt, wurde, an bestimmten Tagen der Wohnraum, Haus, Hof und Stallungen mit Rauch gereinigt.
Zwischenmenschliche Auseinandersetzungen, Ängste und Befürchtungen stauten sich energetisch im Raum und machten sich in einer schweren Atmosphäre bemerkbar.
Der Rauch und die Räucherrituale sollten die verdichteten, angestauten Energien klären und vor "bösen Geistern" schützen.
Auch bei Krankheit wurden die Räume mit dem Verräuchern bestimmter Pflanzen und Harze gereinigt, die Luft durch die ätherischen Inhaltstoffe des Rauches desinfiziert.
Mit Räucherritualen wurden Gebäude gereinigt und gesegnet, Verstorbene auf ihrem letzten Weg begleitet und Neugeborene im Leben willkommen geheißen.

Im Laufe der Zeit traten Räucherrituale und Pflanzenwissen in den Hintergrund.
Ganz vergessen wurde die abendländische Räucherkultur und die Arbeit mit den Kräften der einheimischen Heilkräuter jedoch nicht.
In ländlichen Gegenden ist der Brauch des Räucherns noch immer fester Bestandteil des Lebens.

Heute können wir die harmonisierende, entspannende, reinigende, lösende, schützende und segnende Wirkung des Räucherns wieder bei der energetischen Hausräucherung und der Personenräucherung nutzen und bei Bedarf in unsere Lebensgestaltung integrieren.

Bei meiner Arbeit verwende ich vorwiegend einheimische aber auch mediterrane Heilpflanzen, Kräuter, Hölzer und Harze, sowie  homöopathische Mittel.